Projekt


Interdependenz von formeller und informeller Pflegeleistung in schrumpfenden Regionen

Dieses Projekt konzentriert sich auf die Bereitstellung von Alterspflege und analysiert wie Familien, der Markt und der Staat interagieren. Fokussiert werden dabei Probleme in Regionen mit rückläufigen Bevölkerungszahlen. Besonderes Augenmerk wird darauf gelegt, wie formelle und informelle Pflege miteinander und auch mit formalen Gesundheitsdiensten interagieren, um die allgemeine Gesundheit und das Wohlbefinden der älteren Bevölkerung zu verbessern.

Ziel dieses Projektes ist es, empirische Evidenz zu liefern, wie verschiedene Arten von LTC in einem gemeinsamen Produktionsprozess interagieren. Eine empirische Analyse der Beiträge verschiedener Akteure muss sich mit der methodischen Herausforderung auseinandersetzen, dass deren Entscheidungen in starker Abhängigkeit zu einander stehen. Um diese Herausforderung zu überwinden werden exogene Veränderungen in den Anreizen der Akteure ausgenutzt. Die Analyse erfolgt zudem durch eine Kombination von Beobachtungsstudien und experimentellen Methoden.

Das Projekt wird Evidenz für die Ungleichgewichte zwischen verschiedenen Arten von Pflege liefern, die entstehen, wenn sich die Verfügbarkeit von formellen und informellen Pflegepersonen ändert. Der Fokus wird auf die Probleme in den Regionen gelegt, in denen die Erwerbsbevölkerung rückläufig ist, wodurch die Verfügbarkeit potenzieller Betreuer kritischer wird.

Projektleiter
Martin Karlsson

Martin Karlsson

Vorstandsmitglied


+49 (201) 183 3679

Team

Norman Bannenberg

Norman Bannenberg

Doktorand


+49 (201) 183 6659

Bora Kim

Bora Kim

Doktorandin


+49 (201) 183 6323