Projekt


Reha vor Pflege

Ausgaben für die Langzeitpflege zählen zu den am schnellsten wachsenden Kostenfaktoren im deutschen Gesundheitswesen. Der Hauptgrund für dieses starke Wachstum ist die steigende Anzahl von pflegebedürftigen Personen - eine Bevölkerungsgruppe, für die auch in Zukunft ein signifikanter Anstieg prognostiziert wird. Die steigende Nachfrage nach Langzeitpflege geht einher mit dem steigenden Bedarf an Pflegeheimplätzen und Pflegepersonal. Dies wiederum führt zu einem hohen finanziellen Druck auf die Pflegeversicherung und die Gesellschaft im Allgemeinen, insbesondere da die Anzahl der Beschäftigten voraussichtlich sinken wird.
Eine mögliche Option zur Reduzierung oder Verzögerung des Pflegebedarfs ist die Rehabilitation. In diesem Projekt analysieren wir die Wirksamkeit von Rehabilitationsmaßnahmen, um den Pflegebedarf mit Hilfe von Versicherungsdaten auf individueller Ebene zu reduzieren. Unsere Ziele sind es

  • zu dokumentieren, wie häufig pflegebedürftige Personen rehabilitativ versorgt werden,
  • zu ermitteln, welche Faktoren eine Erhöhung bzw. Senkung der Wahrscheinlichkeit einer Rehabilitationstherapie induzieren, und
  • zu analysieren, ob eine rehabilitative Versorgung tatsächlich ein kostengünstiger Weg ist, um den Pflegebedarf zu senken.

Darüber hinaus möchten wir die Wirksamkeit neuer und bestehender Rehabilitationsmaßnahmen untersuchen. Zu diesem Zweck werden Experten auf dem Gebiet der rehabilitativen Pflege gebeten, ihre Ansichten zu bestehenden und neuen Formen der rehabilitativen Pflege zu teilen und zu diskutieren, um den Pflegebedarf zu verhindern oder zu verzögern.

Projektleiterin
Dörte Heger

Dörte Heger

Wissenschaftlerin


+49 (201) 8149 285

Team

Alexander Haering

Alexander Haering

Doktorand


+49 (201) 8149 350

Thorben Korfhage

Thorben Korfhage

Doktorand


+49 (30) 202159820