Projekt


Krebsvorsorge, Diagnose und Sterblichkeit in Europa

Krebs ist aufgrund der hohen Inzidenz und des hohen Sterberisikos ein großes soziales Problem in den westlichen Gesellschaften und bestrifft insbesondere alternde Gesellschaften. Die gute Seite der Medaille ist, dass Krebs in vielen Fällen vermeidbar ist und die Früherkennung der Schlüssel zur Erhöhung der Heilungschancen ist. Aus diesem Grund haben viele Länder in Europa organisierte Vorsorgeprogramme (OSP) für Brust-, Gebärmutterhals- und Darmkrebs eingeführt. Es existieren Europaweit aber große regionale Unterschiede ob und wann die OSP eingeführt wurden. Wir nutzen diese Variationen in diesem Projekt aus, um OSP umfassend zu evaluieren.

Die ersten OSP in Europa gehen auf die 1980er Jahre zurück und die meisten von ihnen sind auch heute noch aktiv. Nach fast 40 Jahren der Implementierung fehlt jedoch immer noch eine umfassende Evaluierung dieser Politik. Haben OSP zum Beispiel einen Einfluss auf die Inanspruchnahme von Vorsorgeuntersuchungen? Erreichen sie die Bevölkerung mit höherem Risiko? Helfen OSP, die Zahl der Frühdiagnosen zu erhöhen und die Sterblichkeit zu senken? Beeinflussen OSP die Ungleichheit in der Inanspruchnahme von Gesundheitsversorgung und Gesundheit? Dieses Campus-Projekt soll diese Lücke füllen. Es handelt sich um ein gemeinsames Projekt mit der Wirtschaftsuniversität Wien.

Projektleiter
Sophie Guthmuller

Sophie Guthmuller

Wissenschaftlerin


+43 (1) 31336 5584

Team

Vincenzo Carrieri

Vincenzo Carrieri

Wissenschaftler


+39 0961 369 4934

Ansgar Wübker

Ansgar Wübker

Wissenschaftler


+49 (201) 814 99